Was hat ein Ver­ein mit Steu­ern zu tun?

Wer glaubt, dass er als Ver­ein mit dem The­ma Steu­ern nichts zu tun hat, der irrt sich: Das Finanz­amt möch­te auch hier ein Wört­chen mit­re­den. Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Ver­ein Abga­ben zu zah­len hat und wel­cher Art von Steu­ern er unter­liegt, kann sehr unter­schied­lich sein. Außer­dem ist es mög­lich, dass ein Ver­ein vom Finanz­amt als gemein­nüt­zig aner­kannt wird, mit der Fol­ge einer Steuerbefreiung.

Was hat ein Ver­ein mit Steu­ern zu tun?

Gera­de die vie­len klei­nen Sport- und Inter­es­sen­ge­mein­schaf­ten, die in Form eines Ver­eins in Deutsch­land bestehen, leben größ­ten­teils von ehren­amt­li­cher Arbeit. Wie soll nun aber ein Ehren­amt­ler sich durch das Dickicht der Steu­er­vor­schrif­ten durch­fin­den? Wenn sich nicht zufäl­lig ein Fach­mann, z.B. ein Steu­er­be­ra­ter u.ä., unter den Mit­glie­dern des Ver­eins befin­det, der sich dann auch noch bereit erklärt, in Sachen Steu­ern zu hel­fen, bleibt den meis­ten Ver­ei­nen kei­ne ande­re Wahl als auf kom­pe­ten­te Hil­fe außer­halb der eige­nen Rei­hen zu setzen. 

Fach­kun­di­ge Unter­stüt­zung bei der Kor­re­spon­denz mit dem Finanz­amt, Jah­res­ab­schlüs­se oder „Rund-um-Betreu­ung“ – jeder Ver­ein kann sich ganz nach sei­nen Wün­schen das für ihn pas­sen­de Paket zusam­men­schnü­ren las­sen. Dabei ist man in Zei­ten des Inter­nets nicht ein­mal mehr auf das Ange­bot von Steu­er­be­ra­tern vor Ort ange­wie­sen. Vie­les pas­siert inzwi­schen online. So bie­tet die Steu­er­kanz­lei Mün­chen ein „Digi­ta­les Buchungs­sys­tem“ an. Damit ent­fällt das Trans­por­tie­ren, Kopie­ren oder Archi­vie­ren von einer enor­men Men­ge Papier. Eine Rech­nung wird z.B. durch Fax oder Scan­ner im DATEV-Rechen­zen­trum digi­ta­li­siert und das Ori­gi­nal wird nicht mehr bewegt und ver­bleibt im Ver­ein. Genau­so kann sämt­li­che Kor­re­spon­denz mit dem Finanz­amt mit Hil­fe einer Ver­tre­tungs- und Emp­fangs­voll­macht direkt über den Tisch der Steu­er­kanz­lei gehen. Die Befürch­tung, dass Ter­mi­ne oder Fris­ten gar nicht erkannt, falsch berech­net oder ver­säumt wer­den hat der Ver­ein nicht mehr. Denn nun wird der Ver­ein pro­fes­sio­nell in Steu­er­fra­gen unterstützt.

Aber auch bei grund­sätz­li­chen Pro­ble­men kann ein Steu­er­be­ra­ter einem Ver­ein sehr hilf­reich zur Sei­te ste­hen. Bereits mit der Grün­dung stellt sich die Fra­ge der Gemein­nüt­zig­keit, die dem Ver­ein Steu­er­vor­tei­le brin­gen kann. Genau­so ist die Wirt­schaft­lich­keit einer sol­chen Gemein­schaft wich­tig, denn ohne finan­zi­ell gut auf­get­sellt zu sein, kann kein Ver­ein auf Dau­er über­le­ben. Bei all die­sen Fra­gen spielt das „Gewinn machen“ eine ent­schei­den­de Rol­le, die ein „nor­ma­les“ Ver­eins­mit­glied nicht unbe­dingt durch­schau­en kann. Duch pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung z.B. der Steu­er­kanz­lei Mün­chen kann den Ver­eins­mit­glie­dern aber die steu­er­li­chen Fol­gen erleu­tert wer­den, und eine gemein­sa­me Lösung erar­bei­tet wer­den. Damit hat der Ver­ein dann von Anfang an ein gutes Fun­da­ment, auf das man auf­bau­en kann.