Leistungssport

Grund­le­gen­de Vor­aus­set­zun­gen, um ein erfolg­rei­cher Leis­tungs­sport­ler zu wer­den

Immer wie­der sehen wir in den Medi­en erfolg­rei­che Leis­tungs­sport­ler, die neben Ruhm und Ehre eine gute finan­zi­el­le Situa­ti­on haben. Wenig ver­wun­der­lich, dass sich vie­le Men­schen berühm­te Sport­ler als Vor­bild neh­men. Eini­ge träu­men sogar selbst davon, in den Leis­tungs­sport ein­zu­stei­gen. Doch was sind über­haupt die Vor­aus­set­zun­gen, um Leis­tungs­sport­ler wer­den zu kön­nen?

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Lost Places

Über­höh­te Ver­gü­tun­gen – und die Gemein­nüt­zig­keit

Gewährt eine gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaft ihrem Geschäfts­füh­rer unver­hält­nis­mä­ßig hohe Tätig­keits­ver­gü­tun­gen, lie­gen sog. Mit­tel­fehl­ver­wen­dun­gen vor, die zum Ent­zug ihrer Gemein­nüt­zig­keit füh­ren kön­nen. Ob im Ein­zel­fall unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen anzu­neh­men sind, ist durch einen sog. Fremd­ver­gleich zu ermit­teln. Als Aus­gangs­punkt hier­für kön­nen all­ge­mei­ne Gehalts­struk­tur­un­ter­su­chun­gen für Wirt­schafts­un­ter­neh­men her­an­ge­zo­gen wer­den, ohne dass dabei ein „Abschlag“

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Hells Angels

Motor­rad­clubs, Ver­eins­ver­bo­te – und die Rocker­kut­ten

Der Gesetz­ge­ber hat sich im Ver­eins­ge­setz dafür ent­schie­den, die Ver­wen­dung von Kenn­zei­chen ver­bo­te­ner Ver­ei­ne auch durch nicht ver­bo­te­ne Teil­or­ga­ni­sa­tio­nen zu ver­bie­ten. Hin­ter­grund sind Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die „Kut­ten“ von Motor­rad­clubs, die teil­wei­se ver­bo­ten wor­den sind, aber von nicht ver­bo­te­nen „Chap­tern“ wei­ter benutzt wer­den. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat dies nun zwar als einen

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Team

Hand­ball ohne Hal­le

Im Bezirk Tem­­pel­hof-Schö­­ne­­berg gilt für Sport­ver­ei­ne wei­ter­hin ein Betre­tungs­ver­bot. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag eines Hand­ball­ver­eins zurück­ge­wie­sen. Der Ver­ein hat bis­lang im Bezirk Tem­­pel­hof-Schö­­ne­­berg von Ber­lin gele­ge­nen Sport­an­la­gen nut­zen dür­fen. Seit dem 2. Juni 2020 ist nach der Coro­­na-Ein­­däm­­mungs­­­ver­­or­d­­nung (Ver­ord­nung) des

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Fußball

Pyro­tech­nik im Sta­di­on – und die Ver­eins­stra­fe

Der Rechts­weg zu den ordent­li­chen Gerich­ten ist wirk­sam aus­ge­schlos­sen, wenn die Par­tei­en wirk­sam eine Schieds­ge­richts­ver­ein­ba­rung getrof­fen haben. Es han­delt sich bei dem Stän­di­gen Schieds­ge­richt für die 3. Liga um ein ech­tes Schieds­ge­richt. Die in § 9a der Rechts- und Ver­fah­rens­ord­nung des DFB gere­gel­te Ver­bands­stra­fen­haf­tung ver­stößt nicht gegen all­ge­mei­ne Grund­sät­ze der

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Kein Schadensersatz trotz  rechtswidrigem Zwangsabstieg - der Fall des SV Wilhelmshaven

Kein Scha­dens­er­satz trotz rechts­wid­ri­gem Zwangs­ab­stieg – der Fall des SV Wil­helms­ha­ven

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt über den Anspruch des Fuß­ball­ver­eins auf Wie­der­zu­las­sung zur Teil­nah­me am Spiel­be­trieb in der Regio­nal­li­ga nach einem zu Unrecht ange­ord­ne­ten Zwangs­ab­stieg ent­schie­den: Dem zugrun­de liegt ein Rechts­streit zwi­schen dem SV Wil­helms­ha­ven und dem Nord­deut­schen Fuß­­ball-Ver­­­bands (NFV). Der beklag­te NFV führt als regio­na­ler Fuß­ball­ver­band den Spiel­be­trieb der bei

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Der Kreuzbandriss einer Fußballspielerin - als Arbeitsunfall?

Der Kreuz­band­riss einer Fuß­ball­spie­le­rin – als Arbeits­un­fall?

Hat ein Ver­eins­mit­glied für sei­ne fuß­bal­le­ri­sche Tätig­keit vom Ver­ein kein Ent­gelt erhal­ten und es bestand ledig­lich ein För­der­ver­trag, liegt kei­ne ver­si­cher­te Tätig­keit vor. Dann han­delt es sich bei einer Ver­let­zung wäh­rend eines Fuß­ball­spiels nicht um einen Arbeits­un­fall. Der ver­trag­lich vor­ge­se­he­ne Fahrt­kos­ten­zu­schuss und der Erlass des Mit­glieds­bei­tra­ges genü­gen nicht für die

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Attac und die Gemeinnützigkeit

Attac und die Gemein­nüt­zig­keit

Das Hes­si­sche FG hat im zwei­ten Rechts­gang erneut über die Gemein­nüt­zig­keit des Attac Trä­ger­ver­eins e.V. für die Jah­re 2010 bis 2012 ent­schie­den Im ers­ten Rechts­gang hat­te das Hes­si­sche Finanz­ge­richt die Gemein­nüt­zig­keit des Attac Trä­ger­ver­eins e.V. zunächst bejaht. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te die­ses Urteil jedoch auf­ge­ho­ben und die Sache an das Hes­si­sche

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Sportwette

Ent­gan­ge­ner Gewinn bei einer Sport­wet­te – und das Risi­ko des Spie­lers

Es besteht kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz auf­grund einer angeb­lich fal­schen Schieds­rich­ter­ent­schei­dung, wenn dadurch kein Wett­ge­winn erzielt wer­den konn­te. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Nürn­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Wett­spie­lers abge­wie­sen. Der Klä­ger ist der Auf­fas­sung, dass wäh­rend des Bun­des­li­ga­spiels des 1. FC Nürn­berg gegen Schal­ke

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Steuererklärung

Ver­lus­te aus der neben­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Übungs­lei­ter

Erzielt ein Übungs­lei­ter steu­er­freie Ein­nah­men unter­halb des sog. Übungs­lei­ter­frei­be­trags nach § 3 Nr. 26 EStG, kann er die damit zusam­men­hän­gen­den Auf­wen­dun­gen inso­weit abzie­hen, als sie die Ein­nah­men über­stei­gen, wenn hin­sicht­lich der Tätig­keit eine Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht vor­liegt . Ver­lus­te aus einer neben­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Übungs­lei­ter sind damit steu­er­lich grund­sätz­lich abzieh­bar. Sie kön­nen auch

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Verkehrszeichen 206

Ver­eins­ver­bot – und die bereits ein­ge­lei­te­te Liqui­da­ti­on

Die Recht­mä­ßig­keit einer von der zustän­di­gen Ver­bots­be­hör­de erlas­se­nen ver­eins­recht­li­chen Ver­bots­ver­fü­gung beur­teilt sich auch dann nach der Sach- und Rechts­la­ge im Zeit­punkt des Erlas­ses, wenn sie nach Inhalt, Ziel­set­zung und Anknüp­fungs­tat­sa­chen einer Ver­bots­ver­fü­gung ent­spricht, die durch eine unzu­stän­di­ge Ver­bots­be­hör­de erlas­sen wor­den war und die im Zeit­punkt des Erlas­ses der neu­er­li­chen Ver­bots­ver­fü­gung

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Hands

Treu­hän­de­ri­sches Grund­stücks­ei­gen­tum für einen nicht ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein

Als Grund und Anlass für ein Treu­hand­ver­hält­nis kommt in Betracht, dass der nicht im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein nicht allein unter sei­nem Ver­eins­na­men in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kann , was für sich allein genom­men noch kein Treu­hand­ver­hält­nis belegt. Ein Treu­hand­ver­hält­nis zwi­schen zwei oder meh­re­ren Rechts­sub­jek­ten ist anzu­neh­men, wenn ver­trag­lich oder

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Team

Die Hal­len­nut­zung des Sport­ver­eins – ohne gemeind­li­che Gebüh­ren­sat­zung

Trotz unwirk­sa­mer Gebüh­ren­sat­zung hat ein Sport­ver­ein für die Hal­len­nut­zung Wert­er­satz zu leis­ten. So hat das Amts­ge­richt Sprin­ge in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Sport­ver­eins ent­schie­den. Nach­dem das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver am 31.07.2015 die Gebüh­ren­sat­zung für die städ­ti­schen Sport­stät­ten für unwirk­sam erklärt hat­te, wei­ger­te sich der beklag­te Sport­ver­ein für die bereits erfolg­te

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Der eingetragene Verein - und sein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb

Der ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein – und sein wirt­schaft­li­cher Geschäfts­be­trieb

Nach Prü­fung der kon­kre­ten Ver­hält­nis­se ist die Ein­lei­tung eines Amts­lö­schungs­ver­fah­rens des ein­ge­tra­ge­nen Ver­eins Fuß­­ball-Club Bay­ern, Mün­chen abge­lehnt wor­den. So hat das Amts­ge­richt Mün­chen, Regis­ter­ge­richt, in dem hier vor­lie­gen­den Fall des FC Bay­ern Mün­chen ent­schie­den. Im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den ledig­lich nicht-wir­t­­schaf­t­­li­che Ver­ei­ne (§§ 21, 22 BGB) zur Erlan­gung der Rechts­fä­hig­keit, wobei

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Der vom Schiedsgericht gebilligte Ausschluss - und seine gerichtliche Überprüfung

Der vom Schieds­ge­richt gebil­lig­te Aus­schluss – und sei­ne gericht­li­che Über­prü­fung

Die Auf­he­bung eines Par­tei­aus­schlus­ses durch ein Gericht, die unter Ver­ken­nung der inso­fern ein­ge­schränk­ten Kon­troll­dich­te staat­li­cher Gerich­te erfolgt, ver­letzt das Will­kür­ver­bot. Ein Rich­ter­spruch ver­stößt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts dann gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz in sei­ner Aus­prä­gung als Ver­bot objek­ti­ver Will­kür (Art. 3 Abs. 1 GG), wenn er unter kei­nem denk­ba­ren Aspekt recht­lich

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Vereinsverbote -und die grundrechtlich geschützte Vereinigungsfreiheit

Ver­eins­ver­bo­te ‑und die grund­recht­lich geschütz­te Ver­ei­ni­gungs­frei­heit

Art. 9 Abs. 1 GG schützt die Grün­dung und den Bestand von Ver­ei­ni­gun­gen. Als Aus­druck einer plu­ra­lis­ti­schen, aber wehr­haf­ten ver­fas­sungs­staat­li­chen Demo­kra­tie setzt Art. 9 Abs. 2 GG der Ver­ei­ni­gungs­frei­heit eine Schran­ke. Jeder Ein­griff in die Ver­ei­ni­gungs­frei­heit ist an die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit gebun­den. Ist der Ver­bots­tat­be­stand des Art. 9 Abs. 2 GG fest­ge­stellt, muss eine Ver­ei­ni­gung ver­bo­ten wer­den;

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Umsatzsteuer auf die Leistungen der Sportvereine?

Umsatz­steu­er auf die Leis­tun­gen der Sport­ver­ei­ne?

Der Bun­des­fi­nanz­hof zwei­felt an der Umsatz­steu­er­frei­heit von Leis­tun­gen, die Sport­ver­ei­ne gegen geson­der­tes Ent­gelt erbrin­gen und hat ein ent­spre­chen­des Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen nach Art. 267 AEUV an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gerich­tet. Dem EuGH wer­den fol­gen­de Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Kommt Art. 132 Abs. 1 Buchst. m MwSt­Sys­tRL, nach dem „bestimm­te, in engem Zusam­men­hang

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Die offene Abstimmung über die Satzungsänderung

Die offe­ne Abstim­mung über die Sat­zungs­än­de­rung

Die Sat­zungs­än­de­rung eines Ver­eins ist nicht des­halb unwirk­sam, weil sie Abstim­mung offen und nicht geheim statt­ge­fun­den hat. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Ver­eins­mit­glieds gegen die Wirk­sam­keit einer Sat­zungs­än­de­rung abge­wie­sen und gleich­zei­tig die erst­in­stanz­li­che Ent­schei­dung des Land­ge­richts Frank­furt am Main bestä­tigt.

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Der Karnelsverein und sein Musikzug

Der Kar­nels­ver­ein und sein Musik­zug

Hat ein Musik­zug Ein­nah­men selbst erwirt­schaf­tet und getrennt von der Kas­se des gesam­ten Ver­eins ver­wal­tet wor­den, ste­hen ihm auch dann die Ein­nah­men zu, wenn er aus dem Ver­ein aus­tritt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Kar­ne­vals­ver­eins ent­schie­den, der die Kas­se und die Instru­men­te eines aus­tre­ten­den

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Die Aufwendungen des nebenberuflichen Sporttrainers

Die Auf­wen­dun­gen des neben­be­ruf­li­chen Sport­trai­ners

Erzielt ein Sport­trai­ner, der mit Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht tätig ist, steu­er­freie Ein­nah­men unter­halb des sog. Übungs­lei­ter­frei­be­trags nach § 3 Nr. 26 EStG, kann er die damit zusam­men­hän­gen­den Auf­wen­dun­gen inso­weit abzie­hen, als sie die Ein­nah­men über­stei­gen. Nach § 3 Nr. 26 Satz 1 EStG sind (u.a.) Ein­nah­men aus einer neben­be­ruf­li­chen Tätig­keit als Übungs­lei­ter im Dienst oder

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Knallkörper beim Fußballspiel

Knall­kör­per beim Fuß­ball­spiel

Mit wel­chem Anteil hat der Zuschau­er eines Fuß­ball­spiels dem ver­an­stal­ten­den Ver­ein die die­sem wegen des Zün­dens eines Knall­kör­pers durch den Zuschau­er auf­er­leg­te Ver­bands­stra­fe als Scha­dens­er­satz zu erstat­ten hat, wenn die Stra­fe zugleich für ande­re Vor­fäl­le ver­hängt wor­den ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall des

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